Montag, den 30. November 2015 um 09:33 Uhr

Weihnachten im Schuhkarton - auf dass sich jedes Kind geliebt fühlt

Verfasst von  Redaktion

Auch wenn es sich bei den meisten Flüchtlingskindern um Moslems handelt, kann jeder der möchte, einem Kind zum christlichen "Fest der Liebe" eine Freude machen. Denn "Weihnachten im Schuhkarton®" startet eine Sonderaktion für Flüchtlinge. Bis 7.12. können noch Päckchen nach Berlin geschickt werden.

 

Das christliche Werk Geschenke der Hoffnung plant in diesem Jahr erstmals Flüchtlingskinder in Deutschland mit Geschenkpäckchen von "Weihnachten im Schuhkarton" zu beschenken. Für die Sonderaktion kann man bis zum 7. Dezember seine Päckchen nach Berlin schicken (Geschenke der Hoffnung e. V., Haynauer Str. 72A, 12249 Berlin). Alternativ sind Geldspenden möglich, mit Hilfe derer weitere Geschenkpakete gepackt werden.

 

Die Verteilungen werden von christlichen Gruppen und Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen erfolgen, die in den nächsten Wochen entsprechend geschult werden. "Bereits seit Monaten setzen wir uns mit der Flüchtlingsthematik auseinander. Noch bis vor kurzem haben wir eine Verteilung in Deutschland ausgeschlossen. Viele Partner fragten uns aber, ob wir nicht auch in dieser Situation aktiv werden können. Gerade nach den Terroranschlägen von Paris und der teils zunehmenden kritischen Stimmung gegenüber Schutzsuchenden sehen wir unser Angebot als einen wichtigen Beitrag für Frieden und Integration", erklärte Geschäftsführer Bernd Gülker.

 

Nach den ersten Rückmeldungen von Gruppen, die bereits unter Flüchtlingen aktiv sind, geht Gülker von mehreren tausend Geschenkpäckchen aus, die zielgerichtet weitergegeben werden. Bezüglich der Päckcheninhalte solle man sich an der regulären Aktion orientieren. "Unser Ziel bleibt dasselbe: Jedes beschenkte Kind soll durch das Päckchen erfahren, dass es bedingungslos geliebt ist." Mit der Sonderaktion wolle man mit den lokalen Gruppen vor Ort ein Signal der Liebe und Wertschätzung aussenden, dass gerade in Zeiten wie diesen besonders wichtig sei. Man sei sich bewusst, dass vor dem Hintergrund der kulturellen und religiösen Unterschiedlichkeiten in den Flüchtlingsheimen besondere Sensibilität gefragt sei. "Mit unseren internationalen Partnern verfügen wir über Verteilerfahrungen in über 150 Ländern. Ich denke, dass dies in dieser Situation hilfreich sein kann, wenn wir Wissen mit den Partnern vor Ort austauschen", so Gülker.

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