Dienstag, den 20. Mai 2014 um 20:12 Uhr

Pfingstferien, wir kommen! Auf den Spuren von Wickie, Asterix und den Wilden Kerlen ... Hervorgehoben

Verfasst von  Redaktion

Seid ihr auch so richtige Film- und Kinofans? Liebt ihr es, mit euren Süßen ins Kino zu gehen und für ein paar Stunden in die Traumwelt Film einzutauchen? Wie wäre es denn, ein paar Kinomomente hautnah zu erleben? Dazu müsst ihr nicht nach Hollywood, nein! In Bayerns Landeshauptstadt gibt es in der Bavaria Filmstadt die großartige Gelegenheit, der Faszination Kino ein wenig näher zu kommen. Unser Redaktionsmitglied Sabine war mit ihrer Familie vor Ort, um sich die Bavaria Filmstadt einmal mit eigenen Augen anzusehen.

"Nächster Stop 'Bavariafilmplatz'!", tönt es aus dem Lautsprecher. Aufgeregt steigen wir aus. Sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in München zurechtzufinden, ist ganz einfach und so haben auch wir unseren Weg zur Bavaria Filmstadt in Geiselgasteig mit der Tram (S-Bahn 25) leicht gefunden. Das kleine Stückchen Fußweg von der Haltestelle zum Eingang der Filmstadt ist super beschrieben und ein kleiner Menschentross macht sich auf, die letzten Meter zurückzulegen. An der Kasse angekommen, entscheiden wir uns - wenn schon, denn schon! - für das volle Filmstadtprogramm bestehend aus 4D-Kino, Bullyversum und Führung und erhalten ein Armbändchen, auf dem steht, wann unsere Führung stattfindet. Nachdem wir bis dahin noch ein bisschen Zeit haben, machen wir uns erst auf ins Bullyversum.

10402540 10203824618873038 593021677396542712 n © Bavaria Filmstadt / Bullyversum


Ein ganzes Museum für den 46-jährigen Filmemacher Michael "Bully" Herbig - ist das nicht ein bisschen übertrieben? Die Frage stellt sich nicht mehr, wenn man das Bullyversum betritt und man das bisherige Schaffen des Allroundtalents auf sich wirken lässt. "Der Schuh des Manitu", "(T)raumschiff Surprise", "Hui Buh", die "Wickie"-Filme, "Hotel Lux", "Lissi und der wilde Kaiser" und zu guter Letzt "Buddy" sind die Kinohighlights, für die Bully verantwortlich zeichnet. Alle Filme sind großartig und haben auf ihre Weise dazu beigetragen, die Bavaria Filmstudios aus einer Art Dornröschenschlaf zu erwecken. Im Bullyversum erfährt man viele Fun Facts über die Person Michael Herbig und kann bei den interaktiven Spielen Szenen der Filme nachspielen oder sein Wissen testen. Besonders cool finden wir den Blick in Bullys Kinderzimmer, das jedem Kind der 1970er-Jahre bekannt vorkommen dürfte, und das Laserpointerspiel im "Schuh des Manitu"-Setting.


Und dann müssen wir aber auch schon los, denn es ist Zeit für unsere 4D-Kinoerfahrung. Wir sind begeistert von dem rasanten und kurzweiligen Film-Erlebnis, das auf "Lissi und der wilde Kaiser" basiert und uns - fast ein wenig schneller, als uns lieb ist - mit wackeligen Knien in die nächste und letzte Phase unseres Bavaria-Abenteuers entlässt.


Wir treffen uns mit unserer Führerin, die uns gekonnt und charmant durch die Kulissen der Filmstadt lotst. Erster Stop ist das Wicki-Dorf Flake und es macht Spaß, sich vorzustellen, wie der kleine mutige Wikinger hier durch die Blockhäuser gestreift ist. Auf unserer Tour durch die Filmstadt dürfen wir in verschiedenen Hallen noch weitere Drehorte inspizieren. Klassische Filmproduktion wie "Das Boot" und "Asterix" sind genauso dabei wie neuere Filmprojekte wie "Die wilden Kerle", "Die Vampirschwestern" oder "Das Sams". Es ist richtig spannend, von einer Kulisse in die andere zu schlüpfen, und einige mutige Freiwillige dürfen eine Szene im "Fürstenhof" der Nachmittags-Soap "Sturm der Liebe" drehen und eine "Wettermoderation" vor dem sogenannten Green Screen machen. Absolutes Highlight ist aber ein Ritt auf Fuchur, dem Drachen aus "Die unendliche Geschichte". 


Nach unserem Besuch ist sich unsere Familie einig: Die Bavaria Filmstadt ist für große und kleine Filmfans ein Riesenerlebnis, das man nicht verpassen darf. Auch wenn oder gerade weil sie das große Tamtam à la Disney Parks und Hollywood vermissen lässt, überzeugt sie durch ihre ehrliche Leidenschaft und Liebe zu den bewegten Bildern.

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© Bavaria Filmstadt


 

Zuletzt geändert am Samstag, den 07. Juni 2014 um 23:21 Uhr

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